Die Feuerwehr Düsseldorf warnt vor Schwimmen im Rhein

In diesem Sommer ist Vieles anders. Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Reisebeschränkungen bleiben in diesem Jahr viele Düsseldorfer während der großen Sommerferien zu Hause. Bei schönem Wetter scheint dann eine Abkühlung im Rhein eine beliebte Abwechslung zu sein. Allein in diesem Jahr gab es schon 30 Rettungseinsätze auf dem Rhein weil sich immer mehr Menschen in Gefahr begeben.

Am 6. Juli hat nun die Feuerwehr zusammen mit dem DLRG eine große Einsatzübung an der Theodor-Heuss-Brück durchgeführt. Im Rahmen dieser Übung haben die Verantwortlichen nochmals auf die besonderen Gefahren hingewiesen, die vom Schwimmen im Rhein ausgehen. Dabei wiesen sie darauf hin, dass im Jahr 2019 bei acht Badeunfällen jede Hilfe zu spät kam und die Menschen nur noch tot aus dem Wasser gezogen werden konnten.

In bestimmten Zonen des Rheins gilt ein generelles Badeverbot. So gilt z.B. 100 Meter oberhalb und unterhalb von Rheinhäfen striktes Badeverbot. An Brücken, Schiffs- und Fährlandestellen, Schleusen, Vorhäfen, Umschlagstellen und Werften darf ebenfalls nicht geschwommen werden.

Aber auch dort, wo das Schwimmen generell erlaubt ist, kann es lebensgefährlich sein. So bilden sich z.B. an den sogenannten Kribben, den ins Wasser ragenden Kiesflächen, oft Strudel und Strömungen. Aber auch vorbeifahrende Schiffe sorgen mit dem Sog sorgen für Gefahr.

Zur Sicherung und Rettung gibt es bereits seit 1977 die Taucherstaffel der Feuerwehr Düsseldorf. Rund um die Uhr stehen 4 Taucher zur Verfügung. Alle Taucher verfügen über eine spezielle Ausbildung damit die „Strömungsretter“ schnell und sicher reagieren können.

 

Die Feuewehr demonstrierte die Personenrettung unter realen Bedingungen

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