Der i-Punkt Arbeit der Awo zieht um

Stadtteilagend Max Becker und Sozialpädagogin Annette Kamieth-Hohl

Awo-Beratungsstelle für Langzeitarbeitslose zieht an die Dabringhauser Straße

Einen Arbeitsplatz finden, eine Bewerbung schreiben oder Zeugnisse beglaubigen lassen: das kann für Langzeitarbeitslose recht schwierig werden. Hilfe bekommen sie in der Beratungsstelle i-Punkt Arbeit vom Awo Berufsbildungszentrum. Zurzeit arbeitet das Team noch in Erdgeschossbüros an der Küppersteger Straße 1 auf etwas mehr als 50 Quadratmeter. Bald aber werden Kisten gepackt: „i-Punkt Arbeit“ zieht im Dezember in ein SWD-Haus an der Dabringhauser Straße 24. „Dort haben wir 84 Quadratmeter zur Verfügung, es gibt zwei Büros und einen Beratungsraum“, sagt Annette Kamieth-Hohl, Sozialpädagogin in der Beratungsstätte, in der Langzeitarbeitslosen ab 26 Jahren geholfen wird, einen Weg in die Arbeitswelt zu finden.

Die Herausforderungen für die Berater im i-Punkt sind vielfältig. „Es gibt mehrere Gründe, aus denen ein Bürger lange ohne Job ist“, sagt Max Becker, Sozialarbeiter und Stadtteilagent. Angst vor Behördengängen, eine andauernde oder überstandene Alkoholsucht und finanzielle Schulden können Hürden darstellen. „Oft sind es auch Sprachschwierigkeiten bei Mitbürgern mit Migrationshintergrund“, sagt Annette Kamieth-Hohl. Und Geflüchtete aus Krisengebieten etwa hätten das Problem, dass sie in ihrem Heimatland zwar eine Ausbildung oder ein Studium absolviert haben, dieses aber in Deutschland nicht ohne weiteres anerkannt wird. Und andere Menschen würden sich nicht so recht bewusst sein, welche Arbeit ihnen wohl am ehesten liegt. Der Kunde, so wird der Hilfesuchende im i-Punkt genannt, bekommt in allen Fällen Unterstützung im i-Punkt Arbeit. „Wir finden gemeinsam heraus, was der Kunde gern arbeiten möchte, wo seine Stärken liegen und wo er Hilfe braucht“, sagt die Spezialistin. Das Team im i-Punkt Arbeit ist gut vernetzt mit Handwerksfirmen, Dienstleistern, Kindertagesstätten, Schulen und Vereinen sowie mit Einrichtungen für Weiterbildungen und Qualifikationen.

In den Räumen an der Küppersteger Straße beraten Annette Kamieth-Hohl, Max Becker und Sozialarbeiter Jürgen Mai zurzeit ihre Kunden in Einzelgesprächen. Es gibt auch Job-Coachings in Kleingruppen mit maximal vier Personen. Nach dem Umzug an die Darbinghauser Straße sind die Coachings sogar mit bis zu zehn Personen möglich. Alle Angebote im i-Punkt Arbeit sind für die Kunden kostenfrei. Das Projekt wird finanziell gefördert vom Jobcenter Düsseldorf.

Kontakt: i-Punkt Arbeit vom Awo Berufsbildungszentrum, Telefon 0211 56679469, bis November: Küppersteger Straße 1, ab Dezember Dabringhauser Straße 24

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