SWD baut bezahlbaren Wohnraum im Stadtteil Düsseltal

 
Von links nach rechts: Thomas Geisel (Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf), Dirk Baackmann (stellv. Leiter des Stadtplanungsamtes Düsseldorf), Dr. Eva-Maria Illigen-Günther (Geschäftsführerin SWD), Anne Kristin Bader (Geschäftsführerin Fritschi + Stahl), Antonia Frey (stellv. SWD-Aufsichtsratsvorsitzende) und Dr. Heinrich Labbert (Geschäftsführer SWD)
© SWD, Fotograf David Young
 
 

 

©  SWD, David Young

Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel und Dr. Heinrich Labbert, Geschäftsführer der SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf (SWD), haben heute den ersten Spatenstich für ein neues Mehrfamilienhaus im Stadtteil Düsseltal gesetzt. Dort entstehen an der Löbbeckestraße insgesamt 38 öffentlich geförderte Wohnungen. Zu Beginn des Jahres 2022 sollen sie fertiggestellt sein. Errichtet wird das neue Gebäude am nordöstlichen Rand des Plangebiets Lacombletstraße. Dieses Plangebiet umfasst primär das Areal des bis zum Jahr 2008 an diesem Ort beheimateten Studieninstituts. Das Projekt der SWD ist das erste, das hier für neuen Wohnraum sorgen wird.                                                                                                     

Oberbürgermeister Thomas Geisel: „Die Bauvorhaben an der Lacombletstraße sind ein gutes Beispiel dafür, wie man verfügbar gewordene Flächen effektiv für neuen Wohnraum nutzen kann. Insgesamt 190 Wohnungen werden hier entstehen und ein modernes Wohnquartier schaffen. Die SWD macht mit ihrem Mehrfamilienhaus und 38 öffentlich geförderten Wohnungen den Anfang bei der Neubebauung des Geländes. Das Unternehmen sorgt mit seiner Kompetenz im Bereich des sozialen Wohnungsbaus dafür, dass dieses neue Quartier auch für Familien und Menschen mit geringerem Einkommen ein Zuhause bieten wird.“

SWD-Geschäftsführer Heinrich Labbert: „Die SWD wird für ein Bauvolumen von ca. 8,7 Mio. Euro ein Mehrfamilienhaus errichten, das mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen bezahlbares Wohnen für junge wie ältere Menschen und auch Familien ermöglicht. Zwei Drittel der 38 Wohnungen werden die Förderstufe A haben und somit bei nur 6,80 Euro Kaltmiete/m2 liegen. Die Kaltmiete/m2 der weiteren Wohnungen beträgt dank Förderstufe B nur 7,60 Euro. Die zukünftigen Mieterinnen und Mieter können sich auf eine moderne Wohnumgebung freuen, die Kommunikation sowie nachbarschaftliches Miteinander fördern wird. Auch Mehrgenerationenwohnen lässt sich hier gut umsetzen.“

Das Wohnungsangebot

Insgesamt entsteht durch das Mehrfamilienhaus eine Wohnfläche von 2.663 m2. 17 Zwei-Zimmer- sowie je neun Drei- und Vierzimmerwohnungen machen den Großteil des Wohnungsangebots aus. Auch drei Fünfzimmerwohnungen mit bis zu 103 m2 Wohnfläche werden realisiert. Der Mix ist optimal für eine gesunde soziale Mischung der Menschen, die ab 2022 ein neues Zuhause in dem Komplex finden werden. Für ein lebendiges Miteinander stehen zudem ein 72 m2 großer Gruppenraum, ein Spielplatz und Grünflächen zur Verfügung. Die Bewohner der Wohnungen im Erdgeschoss an der nördlichen Gebäudeseite können sich zudem auf Mietergärten vor der eigenen Terrasse freuen. 

Die Architektur

Das neue Gebäude erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 50 Metern und setzt sich zusammen aus einem langen Wohnriegel mit fünf Etagen sowie einem vorgebauten Wohnturm mit sechs Etagen an der östlichen Flanke des Baus. Die Fassade des Wohnturms wird eine Klinker-Optik mit anthrazitfarbenen Ziegelsteinen erhalten, für die Fassade des fünfstöckigen Gebäudeteils ist hellgrauer Edelkratzputz vorgesehen.  Große Fenster werden dafür sorgen, dass das gesamte Gebäude offen und einladend wirkt. Am westlichen und östlichen Ende der Anlage werden zwei Außentreppen angebracht, die direkt zu den Laubengängen der Etagen führen, über die man zu den Wohnungen gelangt. Sämtliche Wohnungen sind barrierefrei und können dank eines Fahrstuhls im Wohnturm auch komplett barrierefrei erreicht werden. Jede Wohnung verfügt über einen Balkon oder eine Terrasse. Das Kellergeschoss teilt sich auf in eine Tiefgarage mit 21 Stellplätzen für PKW sowie die Mieterkeller mit separaten Wasch- und Trockenräumen für jede Wohnung. Bei dem Neubau handelt es sich um ein klimaschonendes KfW 55-Effizienzhaus, das zudem einen CO2-reduzierenden Fernwärmeanschluss erhalten wird. Eine aufwendige Begrünung des Dachs soll im Winter die Wärmedämmung und im Sommer die Kühlung des Hauses unterstützen.

Düsseldorf – Ein Zuhause für Alle

Unterstützt wird das Bauprojekt von der Initiative „Ein Zuhause für Alle“ des BDA Düsseldorf. Die Projektgruppe hatte die Konzeption entwickelt und unterstützt darüber hinaus die Einrichtung des Gruppenraums als Ort für Kommunikation und Integration mit einer Summe von mehr als 30.000 Euro.

 

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