Düsseldorfer Wege im Wohnungsbau

Die SWD erhält und schafft bezahlbaren Wohnraum

Immer mehr Menschen zieht es nach Düsseldorf. Damit genügend Wohnraum in der Landeshauptstadt verfügbar ist will die Stadt im Dreijahreszeitraum von 2017 bis 2019 durchschnittlich 3.000 Bauanträge pro Jahr genehmigen. Im vergangenen Jahr waren es immerhin schon 2.423 Baugenehmigungsverfahren.

Die SWD hat aktuell über 8.000 Wohnungen im Bestand, über 250 neue Wohnungen sind im Bau, über 500 Wohnungen sind beantragt und 420 Wohnungen sind in der Vorbereitung.

Weiterhin möchte die SWD ihre Wohnungen energetisch effektiv, ressourcenschonend und umweltgerecht sowie gesellschafts-/ und generationsgerecht bauen. Zwei richtungsweisende Beispiele der SWD für bezahlbaren Wohnraum sind zum Beispiel die „Klimaschutzsiedlung am Wald“ in Benrath mit 62 Wohneinheiten oder die „Langenfelder Straße 6-14“ in Wersten mit 45 Wohnungen sowie noch 4 Gruppenwohnungen für junge Auszubildende.

Um 2019 noch mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, will die Stadt der SWD deutlich mehr Grundstücke zur Verfügung stellen. Oberbürgermeister Thomas Geisel sagt dazu: „Wichtig ist mir, dass Wohnen bezahlbar bleibt und dass Wohnungen im gesamten Stadtgebiet entstehen. Dazu werden wir den ‚Düsseldorfer Weg‘ weitergehen, nämlich den gesamten Prozess von der Identifizierung von Baugrund bis zur Fertigstellung der Wohnungen unter Dampf zu halten.“

Damit bezahlbares Wohnen weiterhin einen hohen Stellenwert bei der Düsseldorfer Bevölkerung und den Neudüsseldorfern genießt, verlangen Politik und Verwaltung, das Wachstum sozialverträglich zu gestalten. Preistreiberei und Spekulation sollen nach Möglichkeit in Schach gehalten werden. Damit die Herausforderung zu meistern ist hat die Stadt Grundsätze für den Städtebau formuliert:

  • Innenverdichtung vor Außenzersiedlung,
  • das Freihalten von Frischluftschneisen und Landschaftsschutz sowie
  • die Berücksichtigung der künftigen Verkehrsströme innerorts und außerorts

Verkehrsplanung, soziale Infrastruktur und Grün ist in jedem B-Plan enthalten.

Für einen nachhaltigen Wachstum beim Wohnungsbau spielt auch der Bürgerdialog eine große Rolle. „Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger an diesem Prozess beteiligen. Nicht immer sind die gesamtstädtischen Ziele und die Sicht der Bürgerinnen und Bürger vor Ort von Anfang an im Einklang. Wir setzen dabei auch auf den Bürgersinn und den Konsens, dass bezahlbares Wohnen in hoher städtebaulicher Qualität ein vorrangiges Ziel ist“, sagte Planungsdezernentin Cornelia Zuschke.

Oberbürgermeister Thomas Geisel und Planungsdezernentin Cornelia Zuschke präsentierten Grundsätze für den Städtebau, die Erfolge und die weiteren Schritte der "Düsseldorfer Wege im Wohnungsbau"
© Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

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