Neuer Wohnraum für Düsseldorf

Mehr Baugenehmigungen und mehr Sozialer Wohnungsbau

Der Oberbürgermeister besuchte neben anderen Bauprojekten auch den SWD-Neubau in der Langenfelder Straße in Wersten

Die Landeshauptstadt Düsseldorf macht Tempo beim Wohnungsbau. Insbesondere entsteht mehr bezahlbarer Wohnraum. Im Rahmen seiner Sommertour besuchte Oberbürgermeister Thomas Geisel unter anderem auch den SWD-Neubau in der Langenfelder Straße und ließ sich durch den Geschäftsführer Dr. Heinrich Labbert die Details des Projekts erläutern. 

"Wichtig ist mir, dass Wohnen bezahlbar bleibt und dass Wohnungen im gesamten Stadtgebiet entstehen, und zwar mindestens 3.000 pro Jahr. Für ein nachhaltiges Wachstum beim Wohnungsbau kommt es darauf an, den gesamten Prozess von der Sondierung von Baugrund und Einleitung von Bebauungsplanverfahren, dem Schaffen von Planungsrecht, der Erteilung von Baugenehmigungen und den Fertigstellungen der Wohnungen zu forcieren", sagte der Oberbürgermeister.

Im Dreijahreszeitraum von 2017 bis 2019 hat die Stadt durchschnittlich 3.000 Bauanträge pro Jahr genehmigt. Auch im Sozialen Wohnungsbau gibt es Fortschritte: Während in der Vergangenheit mehr Wohnungen aus der Zweckbindung herausgefallen sind, als neue gefördert wurden, konnte dieser Trend 2018 erstmals gedreht werden. Dies ist nicht zuletzt auf das Düsseldorfer Handlungskonzept Wohnen zurückzuführen, was bei allen größeren Neubauvorhaben einen Anteil von 20 bis 30 Prozent geförderter Wohnungsbau und 20 bis 10 Prozent preisgedämpftes Bauen vorsieht.

Bezahlbaren Wohnungsbau fördern

Gute Beispiele für geförderten Wohnraum sind aktuell die Bauprojekte an der Lacombletstraße, die Klimaschutzsiedlung "Am Wald" oder das Neubauvorhaben an der Hospitalstraße.

Zur Zeit bewirtschaftet die SWD insgesamt rund 8.400 Wohnungen, die fast ausnahmslos im Düsseldorfer Stadtgebiet liegen. Insgesamt möchte die SWD in den nächsten fünf Jahren insgesamt 1.200 bis 1.500 Wohnungen bauen beziehungsweise dafür Baugenehmigungen erlangen. Mindestens die Hälfte der Wohnungen soll öffentlich gefördert sein. Dabei setzt die SWD auf Qualität, moderne Technik und Nachhaltigkeit. So wurde beispielsweise die Klimaschutzsiedlung Am Wald in Benrath 2017 mit dem NRW-Landespreis für Architektur und Städtebau ausgezeichnet.

Bezahlbarer Wohnraum entsteht

An der Langenfelder Straße in Wersten errichtet die SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf einen Wohnblock mit fünf Eingängen und insgesamt 49 Wohneinheiten sowie einer Tiefgarage. Vorort ließ sich OB Thomas Geisel von SWD Geschäftsführer Dr. Heinrich Labbert die Details der Wohnanlage erläutern. Die 49 Wohneinheiten splitten sich auf in elf freifinanzierte Wohnungen, 28 Wohnungen der Einkommensgruppe A und zehn Wohnungen der Einkommensgruppe B. Von den Wohnungen der Einkommensgruppe A werden vier Wohneinheiten als Gruppenwohnungen mit jeweils acht Plätzen errichtet.

Zwei der Gruppenwohnungen werden für Menschen mit Betreuungsbedarf gebaut und die anderen zwei Gruppenwohnungen werden voraussichtlich mit Auszubildenden belegt. Insgesamt werden 4.416 Quadratmeter Wohnfläche geschaffen. Die Wohnungen sind ein Mix aus 2- und 3-Raum-Wohnungen mit 37 bis 82 Quadratmetern Wohnfläche.

Pilotprojekt "Mieterstrom"

Die Stadtwerke Düsseldorf setzen an der Langenfelder Straße ihr Pilotprojekt "Mieterstrom" um. Der Strom wird mittels einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach erzeugt. Produktion, Betrieb und Instandsetzung der Anlage übernehmen die Stadtwerke. Mit dem voraussichtlichen Erstbezug haben die Mieterinnen und Mieter dann die Möglichkeit, den "hauseigenen" Strom zu beziehen und ihren eigenen Teil zur Energiewende beizutragen. Die Umsetzung dieses Projektes erfolgt nach den Vorgaben des Mieterstromgesetzes.

 

An der Langenfelder Straße in Wersten errichtet die SWD einen Wohnblock mit 49 Wohneinheiten sowie einer Tiefgarage
© Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

Oberbürgermeister Thomas Geisel und SWD Geschäftsführer Dr. Heinrich Labbert auf der Baustelle an der Langenfelder Straße in Wersten
© Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer

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